Für den Befehlsbereich 4 OBERÖSTERREICH

Die Esser

Die Illustrierte Zeitschrift erkundigte sich bei Soldatenvertretern und Zivilbediensteten, wie ihnen und ihren Kameraden das Essen schmeckt. Ein Soldatenvertreter kann er Einfluss auf die Gestaltung der Speisepläne nehmen und Wünsche seiner Kameraden vorbringen. Er kann auch die Klagen über das Essen oder einzelne Angebote vorbringen und deren Beseitigung erwirken.

Rekrut Christoph Rankl ist im Jänner, in Hörsching zur ABC-Abwehrkompanie des Panzerstabs-bataillons 4 eingerückt. Er ist gelernter Maschinenbautechniker und ist Kraftfahrer im Dekontaminations-Zug. Er legt ein ähnliches Verhalten betreffend Essenseinnahme an den Tag wie viele seiner Kameraden. Das Mittagessen ist ein fixer Bestandteil, das Abendessen fällt eher aus, ab und zu wird in der Kaserne zum Frühstück gegangen. Jedoch bevorzugt er dabei – wie vorm— Einrücken eher eine Tasse Kaffee als ein volles Frühstück.

Als Soldatenvertreter hat er in Hörsching seine Schulung erhalten. Das Essen bzw. die Verpflegung und die Mitwirkungsmöglichkeiten waren einer der vorgetragenen Punkte bei dieser Schulung. Er ist wie die meisten zufrieden mit Umfang und Angebot der Speisen. Auch wenn er persönlich lieber weniger Fleisch isst, da er schon bisher auf eine gesunde Ernährung Acht gegeben hat. Der Fisch sei unter seinen Kameraden nicht besonders hoch im Kurs. Das Salatangebot nutzt er gerne. Er weiß, dass eine Großküche wie in Hörsching viele Portionen zubereiten muss und daher nicht der Geschmack von jedem getroffen werden kann. Als Soldatenvertreter musste er diesbezüglich noch nie tätig werden.


Rekrut Philipp Wieser, Stabskompanie und Dienstbetrieb des Militärkommando Oberösterreich ist im Jänner in Zeltweg eingerückt und mit Februar nach Hörsching versetzt worden. Er versieht grundsätzlich seinen Dienst im Bau-Pionierzug und ist Soldatenvertreter.

Gehen Sie regelmäßig Essen?

Mittagessen immer, das Abendessen nur wenn länger Dienst ist und zum Frühstücken von Zeit zu Zeit. Das Essen schmeckt ihm und er bevorzugt alles, was Hausmannskost ist. Mit der Auswahl ist er zufrieden, wobei er persönlich lieber Fleisch und Salat isst. Sein Essverhalten hat sich nicht wirklich verändert. Das mag auch mit seiner Lehre in der Landwirtschaft kombiniert mit der eines Maurers zusammenhängen. Diese Arbeit bringt doch einen höheren Grundumsatz mit sich. Er wird auf alle Fälle satt.


Frau Angela Lehner ist Zivilbedienstete und arbeitet als Sachbearbeiterin für soziale Betreuung und berufliche Förderung beim Militärkommando.

Gehen Sie regelmäßig essen? Gehen wir recht in der Annahme, dass Sie vor allem das Mittagessen in der Kantine einnehmen?

Ja, ich nehme schon seit Jahrzehnten das Mittagessen hier ein.

Wie gefällt Ihnen das Angebot an Speisen? Wählen Sie das hier das gesamte Menü oder bevorzugen Sie eher einzelne Speisen? Sind die Portionsgrößen für Sie passend?

Ich wähle immer ein Hauptgericht mit viel frischem Salat, die Suppe lasse ich weg, das ist mir zu viel, dafür nehme ich meistens ein Joghurt als Nachspeise. Das Angebot ist gut und vielseitig, für jeden ist immer was dabei, geschmacklich einwandfrei. Ich bin nicht unbedingt ein „Fleischtiger“, aber es findet sich immer eine Alternative, es gibt z.B. sehr gute Aufläufe. Die Portionsgrößen sind ausreichend und für sehr Hungrige, gibt es auch ggf. einen Zuschlag. Ich möchte auch ein Lob an das Küchenpersonal aussprechen, dass sehr bemüht und zuvorkommend ist und beste Arbeit für unser Wohlergehen in dieser Kaserne leistet.

Findet sich Ihre Lieblingsspeise darunter?

Das Gulasch, wie könnte es anders sein, in dieser Menge gekocht, ist einfach sehr gut.

Gibt es etwas, dass Sie vermissen – sei es in der Auswahl an Obst, Gemüse, Dessert, …?

Ich vermisse nichts, es wird alles geboten und ist in entsprechender Auswahl vorhanden.

Seit einiger Zeit wird vermehrt auf regionalen Einkauf geachtet und darauf, dass Lebensmittel entsprechend der Saison angeboten werden. Ist Ihnen diesbezüglich etwas aufgefallen?

Ich finde, es gibt immer frische Salate der Saison entsprechend . Ja, es gab z.B. frische Erdbeeren als Nachspeise.

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