Für den Befehlsbereich 4 OBERÖSTERREICH

Purple Light Up

Hörsching, am 3. Dezember 2021, heute ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Diesen Tag nutzt auch heuer das Österreichische Bundesheer dazu, die Rechte und Anliegen von Menschen mit Behinderungen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Das Bundesheer setzt sich damit für deren selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe ein. Die Fassade der Roßauer Kaserne wird deshalb, heute abends bis morgen, in sattem lila-violettem Licht erstrahlen. Insgesamt arbeiten beim Heer und im Verteidigungsministerium 1.228 Menschen mit Behinderung, das sind 411 Personen mehr, als die gesetzliche Pflichtquote vorschreibt.

„Es ist mir ein persönliches Anliegen, auf die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen von ‚Purple Light Up 2021‘ aufmerksam zu machen und damit ein Zeichen zu setzen. Es sollen alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Talente entfalten zu können und ich bin davon überzeugt, dass wir in der Lage sind, unsere Bediensteten entsprechend ihrem Können gut einzusetzen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Bundesheer bietet Menschen mit Behinderung einen sicheren Arbeitsplatz

Mehr als ein Viertel der Bediensteten mit Behinderung sind in Wien beschäftigt, gefolgt von Niederösterreich mit 21 Prozent, der Steiermark (15 Prozent) und Oberösterreich (13 Prozent). Menschen mit Behinderung sind beim Bundesheer in vielen Bereichen beschäftigt, seit 2016 gibt es für Leistungssportler mit Behinderung die Möglichkeit eines Dienstverhältnisses beim Bundesheer.

In Oberösterreich sind 156 Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt.

Die Kampagne „Purple Light Up“

Die globale Kampagne „Purple Light Up“, englisch für „Lila Aufleuchten“, setzt an diesem Tag rund um die Welt ein sichtbares Zeichen für Menschen mit Behinderungen. Symbolisch wird die Farbe „Purple“ also Lila beziehungsweise Violett, in unterschiedlichen Aktionen verwendet.

Foto: BHÖ

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